Therapeutin bewegt den Arm eines seitlich liegenden Patienten und stabilisiert dabei sein Schulterblatt

Sie müssen nur wissen, wo es wehtut.

Nacken, Schulter, Rücken, Hüfte, Knie oder Fuß: Wählen Sie die Stelle und lesen Sie, womit die Behandlung bei uns beginnt. Die passende Therapie suchen wir danach gemeinsam aus.

Wo tut's weh?

Sechs Stellen, an denen die meisten Beschwerden sitzen. Tippen Sie auf einen Punkt am Körper. Den unteren Rücken sehen Sie von hinten — die Tafel dreht sich dafür von selbst.

Mit der Tastatur: Tab auf die Tafel, dann mit den Pfeiltasten von Stelle zu Stelle.

Nacken & HWS

Der Nacken ist steif, der Kopf dreht nicht mehr ganz zur Seite, oft zieht es bis in den Hinterkopf. Typisch nach langen Stunden am Bildschirm, am Steuer oder bei Arbeit über Kopf.

Zuerst: Wir messen, wie weit sich die Halswirbelsäule (HWS) dreht und neigt, und tasten die Spannung von Nacken- und Schultermuskeln ab.

Passt meist: Physiotherapie

Besser zuerst zum Arzt: bei Kribbeln oder Kraftverlust im Arm, bei Schwindel, Seh- oder Sprachstörungen und nach einem Sturz.

Schulter

Der Arm kommt nicht mehr über den Kopf, oft schmerzt es genau auf halber Höhe der Bewegung. Nachts ist das Liegen auf der Seite unangenehm.

Zuerst: Wir messen den Bewegungsbogen in Grad und suchen die Stelle, an der es eng wird — Sehne, Gelenkkapsel oder Muskelführung.

Passt meist: Physiotherapie

Besser zuerst zum Arzt: nach einem Sturz, bei plötzlich kraftlosem Arm — und sofort über den Notruf 112, wenn Druck in der Brust oder Atemnot dazukommen.

Rücken & LWS

Der untere Rücken macht nach der Schicht, nach langem Stehen oder Heben zu. Manchmal zieht der Schmerz ins Gesäß oder in ein Bein.

Zuerst: Wir klären, welche Bewegung den Schmerz auslöst, und prüfen Beweglichkeit und Kraft der Lendenwirbelsäule (LWS) sowie die Nerven im Bein.

Passt meist: Prävention & Krafttraining

Besser sofort zum Arzt: bei Taubheit an Gesäß oder Innenschenkeln, Problemen beim Wasserlassen oder Stuhlgang oder einem schwächer werdenden Bein.

Hüfte

Die ersten Schritte am Morgen sind zäh, es zieht in der Leiste oder außen an der Hüfte. Schuhe anziehen und Treppensteigen fallen schwerer.

Zuerst: Wir messen die Beweglichkeit im Hüftgelenk, schauen auf Beinachse und Gangbild und prüfen die Kraft der Gesäßmuskeln.

Passt meist: Medizinische Fitness

Besser zuerst zum Arzt: nach einem Sturz mit Schmerzen beim Auftreten, bei einer heißen, geschwollenen Hüfte oder bei Fieber.

Knie

Nach Operation oder Verletzung fehlen Kraft und Vertrauen, die Treppe abwärts ist unangenehm. Auch ohne Unfall kann das Knie unter Belastung schmerzen oder anschwellen.

Zuerst: Wir messen Beugung und Streckung, prüfen die Kraft im Oberschenkel und sehen uns an, wie das Knie beim Aufstehen geführt wird.

Passt meist: Rehabilitation

Besser zuerst zum Arzt: wenn das Knie nach einem Verdrehen stark anschwillt, blockiert oder Sie nicht mehr trägt.

Fuß & Sprunggelenk

Nach dem Umknicken bleibt der Stand unsicher, oder die Ferse schmerzt bei den ersten Schritten am Morgen. Lange Tage auf den Beinen machen es schlimmer.

Zuerst: Wir testen Gleichgewicht und Belastbarkeit des Sprunggelenks und schauen, wie Fuß und Wade beim Gehen zusammenarbeiten.

Passt meist: Rehabilitation

Besser zuerst zum Arzt: wenn Sie nach einem Unfall nicht auftreten können oder die Wade warm, rot und geschwollen ist.

Erst Befund, dann Behandlung.

Wo es wehtut, ist ein guter Anfang — aber noch keine Erklärung. Ein Schulterschmerz kann aus der Halswirbelsäule kommen, ein Knieproblem aus der Hüfte. Deshalb beginnt jede Behandlung mit einem Befund.

Gemessen wird nach der Neutral-Null-Methode. Das heißt: Jede Bewegung startet in derselben Grundstellung und wird in Grad abgelesen. So lassen sich die Werte später vergleichen, und Sie sehen schwarz auf weiß, was sich verändert hat. Welche Leistungen danach infrage kommen, zeigt die Übersicht aller Leistungen. Warum gerade der Rücken nach der Schicht so oft zumacht, erklärt der Ratgeber Rückenschmerzen nach der Schicht.

  • GesprächSeit wann, wobei, wie stark — und was Sie im Alltag wieder schaffen möchten.
  • MessungBewegungsumfang in Grad, Kraft im Seitenvergleich.
  • SchmerztestWelche Bewegung löst den Schmerz aus, welche entlastet?
  • PlanZiel, Reihenfolge und woran Sie den Fortschritt erkennen.

Wann Sie nicht warten sollten.

Die meisten Beschwerden an Rücken und Gelenken sind lästig, aber nicht gefährlich. Bei diesen Zeichen gehen Sie bitte zuerst in eine Arztpraxis — bei plötzlichen, starken Beschwerden in die Notaufnahme oder über den Notruf 112. Physiotherapie kommt danach.

Auch Schmerzen, die nachts in Ruhe immer stärker werden, gehören ärztlich abgeklärt. Fällt uns im Befund etwas auf, das nicht in die Physiotherapie gehört, sagen wir Ihnen das offen.

  • Lähmung oder Kraftverlust

    Arm oder Bein wird plötzlich schwächer, der Fuß schleift.

  • Taubheit im Reithosenbereich

    Gesäß, Damm und Innenseite der Oberschenkel fühlen sich taub an.

  • Blase oder Darm

    Neue Probleme beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang.

  • Nach Unfall oder Sturz

    Starke Schmerzen, Schwellung oder ein Gelenk, das nicht mehr trägt.

  • Fieber

    Fieber oder ein heißes, gerötetes, geschwollenes Gelenk.

  • Brust, Atem, Schwindel

    Nacken- oder Schulterschmerz zusammen mit Brustdruck, Atemnot oder Schwindel.

So kommen Sie zu uns.

Mit Verordnung

Bringen Sie die ärztliche Verordnung zum ersten Termin mit. Die Behandlung beginnt in der Regel innerhalb von 28 Tagen nach dem Ausstellen. Was auf dem Rezept steht und was Sie zuzahlen, erklärt der Ratgeber zum Rezept.

Ohne Verordnung

Massagebehandlungen und Prävention können Sie als Selbstzahler buchen. Für die Behandlung von Beschwerden brauchen Sie in der Regel eine Verordnung.

Termin & Anfahrt

Die Praxis liegt an der Frielinghausstraße 3 in Bochum. Fragen beantwortet die Praxis über das Kontaktformular.

Zeigen Sie uns, wo es wehtut.

Beim ersten Termin wird gemessen, nicht geraten. Schlagen Sie einen Wunschtermin vor — die Praxis meldet sich und bestätigt ihn.