
Gesundheit, die in der Halle ankommt und nicht nur am Aushang.
Betriebliche Gesundheitsförderung von Dynora ist für Betriebe in Bochum und Umgebung, deren Leute schwer heben, über Kopf montieren, Schicht arbeiten oder den ganzen Tag sitzen. Wir sehen uns die Arbeitsplätze an, zeigen kurze Übungen direkt vor Ort und helfen, Belastungen zu senken, bevor Beschwerden daraus werden.
Betriebliche Gesundheitsförderung heißt: dort ansetzen, wo die Belastung entsteht.
Rückenschmerzen entstehen selten im Wartezimmer. Sie entstehen an der Maschine, am Band, auf der Leiter, am Lenkrad oder am Schreibtisch, jeden Tag ein kleines Stück. Betriebliche Gesundheitsförderung, kurz BGF, bringt das Wissen aus der Physiotherapie deshalb dorthin, wo gearbeitet wird.
Der Begriff klingt nach Obstkorb und Aushang am Schwarzen Brett. Gesundheitsfördernde Maßnahmen für Alltag und Beruf sind handfester: Man schaut genau hin, welche Tätigkeiten den Körper immer wieder gleich belasten, und ändert, was sich ändern lässt. Die Höhe eines Arbeitstischs, die Reihenfolge von Handgriffen, eine kurze Ausgleichsübung zur Pause. Was sich nicht ändern lässt, wird trainiert, damit der Körper es besser aushält.
BGF ergänzt den Arbeitsschutz, ersetzt ihn aber nicht. Gefährdungsbeurteilung, Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit bleiben zuständig. Wir bringen den Blick auf Bewegung, Haltung und Belastbarkeit mit und stimmen uns mit ihnen ab, wenn Ihr Betrieb das möchte.
Für einzelne Beschäftigte, die schon Beschwerden haben, führt der Weg danach ganz normal in die Praxis, von der Physiotherapie bis zur Prävention mit individueller Trainingsberatung und Bewegungsanalyse.
Die Halle.
Ein Hallenausschnitt mit vier Arbeitsplätzen, von schräg oben gesehen.
- 3 PlätzeAn drei Plätzen trifft die Arbeit immer dieselbe Stelle: Schulter über Kopf, Lendenwirbelsäule beim Heben, Handgelenk beim Schrauben.
- Vor OrtDer mobile Praxis-Stand mit Liege und Rollbox rollt in die Halle. Analyse und Übungen passieren dort, wo gearbeitet wird.
- HakenArbeitshöhe angepasst, Handgriffe geübt, Ausgleich eingeplant: Die Belastungspunkte verblassen nacheinander.
0belastete Arbeitsplätze · Beispiel
Schwerpunkt: Schicht, Montage und Arbeit über Kopf.
Im Ruhrgebiet wird viel gearbeitet, was man dem Körper irgendwann ansieht: Montage über Kopf, Schweißen in Zwangshaltung, Heben im Lager, Stehen am Band, Fahren im Schichtdienst. Auch in Bochum prägen Industrie, Handwerk und Logistik viele Arbeitsplätze. Daraus kommen typische Beschwerden in Schulter, Nacken und Lendenwirbelsäule.
Wer lange über Kopf arbeitet, hält den Arm in Hebung. Dabei geraten die Sehnen unter dem Schulterdach unter Druck. Helfen können eine andere Arbeitshöhe, Pausen mit Armwechsel und gezielte Kräftigung der Muskeln am Schulterblatt. Was genau dahintersteckt, erklärt unser Ratgeber Schulterschmerzen bei Über-Kopf-Arbeit.
Schichtarbeit bringt den Schlaf durcheinander, und müde Muskeln schützen Gelenke schlechter. Kurze Übungen zu Schichtbeginn oder in der Nacht erreichen hier mehr Menschen als ein Termin am Nachmittag, zu dem nach der Nachtschicht niemand kommt. Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber Rückenschmerzen bei Schichtarbeit.
Im Büro ist es das Gegenteil: zu wenig Bewegung. Dort geht es um die Höhe von Bildschirm und Tisch, um Sitzen im Wechsel mit Stehen und um Pausen, in denen sich wirklich etwas bewegt.

- Der Blick aus der Behandlung.Bewegung und Belastung werden so beurteilt wie im Befund in der Praxis: Welche Struktur trägt die Last, und was entlastet sie?
- Übungen in Arbeitskleidung.Alles, was im Betrieb gezeigt wird, geht ohne Umziehen, ohne Matte und auf wenig Platz.
- Kurze Wege.Die Praxis liegt in Bochum an der Frielinghausstraße. Termine im Betrieb lassen sich so leichter in Schichtpläne legen.
So läuft eine Zusammenarbeit in vier Schritten.
Wie groß der Aufwand ist, hängt von Ihrem Betrieb ab. Ein Handwerksbetrieb mit einer Werkstatt braucht etwas anderes als ein Werk mit drei Schichten.
Das Angebot richtet sich an Betriebe in Bochum und der direkten Nachbarschaft. So bleiben die Wege kurz, auch wenn ein Termin früh am Morgen oder in die Nachtschicht fällt.
Der erste Schritt kostet Sie nur eine Nachricht. Ob danach eine einzelne Analyse reicht oder eine Zusammenarbeit über mehrere Monate sinnvoll ist, entscheiden Sie, wenn Sie die Auswertung in der Hand haben.
-
Schritt 1 · Erstgespräch
Was soll sich ändern?
Sie schildern über das Kontaktformular, um welchen Betrieb, welche Tätigkeiten und welche Beschwerden es geht. Danach sprechen wir mit Ihrer Ansprechperson, etwa aus Geschäftsführung, Personalabteilung oder Arbeitsschutz, über Ziel und Rahmen.
-
Schritt 2 · Analyse vor Ort
Die Arbeitsplätze ansehen.
Wir gehen durch die Bereiche, beobachten typische Tätigkeiten und sprechen mit den Beschäftigten. Sie erhalten eine kurze schriftliche Auswertung: wo die Belastung liegt, was sich ändern lässt und was trainiert werden sollte.
-
Schritt 3 · Umsetzung
Kurzinterventionen in Halle und Büro.
Übungseinheiten am Arbeitsplatz, Hinweise zu Arbeitshöhen und Handgriffen, Termine passend zu den Schichten. Wer schon Beschwerden hat, erfährt, wie der Weg in die Behandlung aussieht.
-
Schritt 4 · Nachkontrolle
Was ist geblieben?
Nach einigen Wochen schauen wir erneut hin: Was wird genutzt, was nicht, und wo braucht es eine Änderung? Daraus entsteht, wenn Sie möchten, der Plan für die nächste Runde.
Was BGF kostet, hängt vom Umfang ab, nicht von einer Verordnung.
Beträge nennen wir hier bewusst nicht. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein Angebot, das sich nach der Zahl der Termine, Beschäftigten, Schichten und Standorte richtet.
Der Betrieb
Angebot nach Umfang
Betriebliche Gesundheitsförderung ist keine Heilbehandlung und läuft nicht über ein Rezept. Der Betrieb beauftragt und bezahlt. Der Preis hängt davon ab, wie viele Termine und Standorte dazugehören und ob eine schriftliche Auswertung gewünscht ist.
Krankenkassen
Unterstützung möglich
Gesetzliche Krankenkassen fördern nach § 20b SGB V die Gesundheit in Betrieben, zum Beispiel mit Beratung oder bei der Analyse. Welche Hilfe es konkret gibt, regelt jede Kasse selbst. Fragen Sie dort nach, wo viele Ihrer Beschäftigten versichert sind.
Steuer
Unter Umständen begünstigt
Leistungen des Arbeitgebers zur Gesundheitsförderung können nach § 3 Nr. 34 EStG bis zu einem jährlichen Freibetrag je Beschäftigtem steuerfrei sein, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Ob das für Ihr Vorhaben gilt, klärt Ihr Steuerbüro.
Für einzelne Beschäftigte mit Beschwerden gilt unabhängig davon der übliche Weg: ärztliche Verordnung und Behandlung in der Praxis. Wie das abläuft, erklärt der Ratgeber Rezept für Physiotherapie: so läuft es ab.
Häufige Fragen zur betrieblichen Gesundheitsförderung.
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns über das Kontaktformular. Alle Bereiche der Praxis finden Sie unter Leistungen.
Für welche Betriebe lohnt sich betriebliche Gesundheitsförderung?
Für jeden Betrieb, in dem die Arbeit den Körper immer wieder gleich belastet. Das gilt für Werkstatt, Halle und Lager ebenso wie für Pflege, Fahrdienst und Büro. Auch kleine Betriebe können klein anfangen, oft mit einer Analyse und wenigen Terminen. Wichtig ist, dass jemand im Betrieb die Sache in die Hand nimmt.
Müssen die Beschäftigten dafür ihre Arbeit unterbrechen?
Nur kurz, und das ist Absicht. Kurzinterventionen dauern wenige Minuten und passen in Schichtbeginn, Pause oder Übergabe. Die Analyse läuft während der normalen Arbeit, weil nur dann die echten Bewegungen zu sehen sind. Wann welche Termine sinnvoll sind, legen wir mit Ihrer Ansprechperson und dem Schichtplan fest.
Kann ein Termin auch in der Nachtschicht liegen?
Das lässt sich im Erstgespräch vereinbaren. Gerade nachts und beim Schichtwechsel sind kurze Übungen oft besser aufgehoben als eine Einheit am Nachmittag, weil dann die Menschen da sind, um die es geht. Dabei klären wir auch, welche Räume oder Flächen im Betrieb genutzt werden können und wie viel Zeit eine Einheit haben darf.
Erfahren Vorgesetzte, welche Beschwerden einzelne Beschäftigte haben?
Nein, persönliche Gesundheitsangaben bleiben vertraulich. Die Auswertung für den Betrieb beschreibt Tätigkeiten und Arbeitsplätze, nicht einzelne Personen. Wer im Gespräch von eigenen Beschwerden erzählt, entscheidet selbst, was davon weitergegeben wird. Das schafft Vertrauen und sorgt dafür, dass Beschäftigte offen sagen, was ihnen wirklich zu schaffen macht.
Wie nehmen wir Kontakt auf?
Am einfachsten über das Kontaktformular. Nennen Sie Betrieb, Branche, ungefähre Zahl der Beschäftigten, Schichtmodell und eine Ansprechperson. Die Praxis meldet sich und schlägt einen Termin für das Erstgespräch vor, auf Wunsch direkt bei Ihnen im Betrieb. Eine Verordnung oder besondere Vorbereitung ist dafür nicht nötig.
Die Analyse beginnt mit einer Nachricht.
Schreiben Sie über das Kontaktformular, um welchen Betrieb und welche Tätigkeiten es geht, und nennen Sie eine Ansprechperson. Die Praxis meldet sich für ein Erstgespräch.